Martin Luther und die Juden

Ausstellung "Ertragen können wir sie nicht" - Martin Luther und die Juden

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Konzert „Tango, eine Geschichte mit Juden“

Wann?
25.08.2017, 19:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: Juan Lucas und Hugo Aisemberg
Juan Lucas Aisemberg (Berlin), Viola | Hugo Aisemberg (Bologna), Klavier


Ein Tango-Kammerkonzert findet am kommenden Freitag, dem 25. August um 19 Uhr im Haus der Kirche Bodenwerder (Im Kälbertal 7) statt. Zu Gast sind zwei international renommierte argentinische Musiker: der Bratschist Juan Lucas Aisemberg aus Berlin und sein Vater, der Pianist Hugo Aisemberg mit Wohnsitz in Italien. Ihr Programm „Tango, eine Geschichte mit Juden“ ist eine Hommage an die jüdischen Musiker und Komponisten, die als Verfolgte während der Zeit des Nationalsozialismus und des II. Weltkrieges aus Europa nach Südamerika emigrierten. Dort entdeckten sie die Seele des Tango und ließen ihn in ihre Werke mit einfließen. Viele kehrten später nach Europa zurück und feierten große Erfolge mit ihrer besonderen Musik.

Das Konzert ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung „Ertragen können wir sie nicht“ - Martin Luther und die Juden, die zum Reformationsjubiläum zur Zeit in der Klosterkirche Kemnade zu sehen ist. (täglich von 10 – 12 Uhr und von 14.30 – 16.30 Uhr, am Sonntag nur nachmittags)

Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden zur Mitfinanzierung des Konzertes gebeten.
Juan Lucas Aisemberg (Viola) wurde im Jahre 1967 als Kind argentinischer Eltern in Budapest geboren und wuchs in Italien auf. Er studierte in Rom, in Gstaad (Schweiz) an der »International Menuhin Music Academy«, in Berlin und in Köln mit dem Amadeus Quartett. Als Mitglied der Camerata Lysy trat er bei den wichtigsten internationalen Musikfestivals weltweit auf, solistisch und als Kammermusiker, und begegnete Musikern wie Yehudi Menuhin, Antal Dorati, Aurèle Nicolet, Peter-Lukas Graf. Seit 1993 ist er Bratschist im Orchester der Deutschen Oper Berlin und musiziert in verschiedenen Tango- und Jazz-Formationen.

Hugo Aisemberg (Klavier) stammt aus Buenos Aires (Argentinien) und wohnt seit 1971 in Italien. Nach seinem Diplom am "Conservatorio Municipal" seiner Heimatstadt studierte er über ein Stipendium der ungarischen Regierung an der Akademie "Franz Liszt" in Budapest Klavier und Kammermusik. Er konzertiert als Solist und Kammermusiker in Europa und Südamerika. Seit über dreißig Jahren widmet er sich der lateinamerikanischen Volksmusik, insbesondere dem Tango und dessen berühmtesten Vertreter Astor Piazzolla, den er originell und intim neu interpretiert.
Wo?
Haus der Kirche
Im Kälbertal 7
37619 Bodenwerder
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Konzert Lutherische und Sephardische Musik der Renaissance / Hebräische Lieder und Lieder der Reformation zum Mitsingen

Wann?
27.08.2017, 17:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: Flötenensemble
Blockflöten-Ensemble und Stadtpfeyfferey Bodenwerder
Gamben-Quartett St. Marien
Leitung: Christiane Klein

Das Programm zum Hören verbindet synagogale Renaissancemusik aus Italien und Antwerpen mit Liedsätzen zu Chorälen Martin Luthers. Die drei Ensembles aus ambitionierten Laien-Musikern geben der Musik ein authentisches Klanggewand. Zudem sind die Besucher auch zum Mitsingen eingeladen: Texte aus dem Alten Testament, dem Tenach - ein wesentliches Verbindungselement in jüdischen und christlichen Gottesdiensten – erklingen in musikalischer Gestalt als populäre hebräische Lieder und in Liedern der Reformationszeit.


Wo?
Klosterkirche St. Marien
Am Kirchplatz
37619 Bodenwerder - Kemnade
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Konzert Europäischer Synagogalchor

Wann?
20.08.2017, 17:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: http://www.chorstadt-hannover.de/index.php/choere/kammerchoere/europaeischer-synagogalchor
Europäischer Synagogalchor
Anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Synagogenorgel“ wurde der Europäische Synagogalchor ins Leben gerufen und setzt die Arbeit des bereits 2004 gegründeten Ensembles für Synagogale Musik fort. Er ist beheimatet in der Villa Seligmann zu Hannover und besteht aus erfahrenen Sängerinnen und Sängern, die die jüdisch-liturgische Musik Europas aus ihrer Blütezeit während des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts präsentieren. Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte der Chor im Dezember 2009 im Königlichen Konservatorium zu Brüssel mit einem brückenbauenden Weihnukka-Konzert.
Die Choreinstudierung leitet Martin Lüssenhop, die künstlerische Koordination hat Rafael Harten inne. Der Europäische Synagogalchor zeichnet sich durch einen homogenen und atmosphärisch dichten Chorklang aus, der dem sakralen Fundament gerecht wird und dem romantischen Ideal der Synagogenkompositionen entspricht. Die Gesamtleitung liegt bei Prof. Andor Izsák, unter dessen Leitung der Chor bereits mehrere CDs und eine Doppel-DVD mit synagogaler Musik veröffentlicht hat.

Christiane Klein musiziert Festpraeludien von Louis Lewandowski, dem als „Mendelssohn der Synagogalmusik“ titulierten Komponisten, Dirigenten an der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße (Berlin) und Reformator der Musik im jüdischen Gottesdienst.

Der Eintritt ist frei - um Spenden wird gebeten!
Wo?
Klosterkirche St. Marien
Am Kirchplatz
37619 Bodenwerder - Kemnade
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„Luthers Judenfeindschaft - Wirkungsgeschichte und Umgang der Kirchen mit ihr“

Wann?
18.08.2017, 19:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: LutherunddieJuden
Eröffnungsvortrag Prof. Dr. Ursula Rudnick (Bereich ‚Kirche und Judentum‘ im Haus Kirchlicher Dienste Hannover)

Wo?
Klosterkirche St. Marien
Am Kirchplatz
37619 Bodenwerder - Kemnade